Der Schaum der Tage

Nach dem Roman von Boris Vian

Gruppe K plus (Leipzig, Stuttgart)
Koproduktion mit dem Westflügel Leipzig, dem FITZ! Zentrum für Figurentheater Stuttgart und der Schaubude Berlin

Spiel, Ausstattung, Musik:
Maik Evers, Jan Jedenak, Samira Lehmann, Katharina Muschiol und Stefan Wenzel
Dramaturgie, Regiemitarbeit: Antonia Christl
Regie: Hendrik Mannes

 


»Hipness is not a state of mind, it´s a fact of life.« (Cannonball Adderley)

Wie in einer Jazzsession mit leisen Harmonien und gewaltigen Schlägen schäumen fünf Spieler das Banale zum Phantastischen auf. Das Sujet: Ein Lebensgefühl voll surrealer Poesie, den Existentialismus parodierend und den Hedonismus feiernd. Denn das Leben muss in allen Facetten noch extravaganter, appetitlicher und reizvoller werden!

Colin und Chick verbringen ihre Tage mit Jazz, Philosophie und spektakulären Abendessen. Chick verliebt sich in Alise, um eine »existentialistische Erfahrung« zu machen. Colin findet Chloé, die »von Duke Ellington arrangiert« zu sein scheint. Zwischen den Paaren und alle verbindend steht der Koch Nicolas. Vor seinen Augen entfalten sich luftig-leichte Liebesgeschichten mit ätzenden Querschüssen und grausamen Fallhöhen – während in Chloés Brust eine Seerose zu wachsen beginnt, die ihr langsam den Atem nimmt.

»... surrealer Kultroman in starken Bildern erzählt.«
Stuttgarter Zeitung

»Was die Gruppe K plus zwei Stunden lang mit allen Mitteln der genreübergreifenden Kunst bietet, ist stimmig, unterhaltsam und sehr gegenwärtig. «
Esslinger Zeitung