Cocon & Limen | Ein Doppelabend

Doppelprogramm mit 2 Produktionen der
Numen Company (Berlin) in Koproduktion mit der Schaubude Berlin

Limen

Konzeption/Regie/Spiel: Uta Gebert
Künstlerische Beratung: Ursula Gebert, Gabriel Hermand-Priquet
Musik: Ulrich Kodjo Wendt, Mark Badur
Bühne/Puppen: Uta Gebert
Licht: Uta Gebert, Paul Friedrich
Kostüme: Sonja Albartus, Uta Gebert

Cocon

Konzeption/ Regie/ Spiel: Uta Gebert
Musik: Morgan Daguenet
Bühne/ Puppen: Uta Gebert
Licht: Uta gebert, Paul Friedrich
Video: Silja Lex


Cocon
vom Bedürfnis nach Schutz und vom Streben nach Erkenntnis

Ein Schrei durchbricht die Stille einer Sandwüste. In undurchsichtige Dunkelheit kommt Bewegung. Eine filigrane, skelettähnliche Hand gräbt sich heraus, eine zweite kommt hinzu. Die jedoch scheinen zu einem Wesen aus einer anderen Welt zu gehören … Bin ich der, der ich bin? – könnte die Frage dieses wie von Geisterhand initiierten, mehrteiligen Schöpfungsaktes heißen.

 

Limen
ein seltsames und beunruhigendes Zusammentreffen zweier Menschen im Schnee

Limen – (lateinisch, die Schwelle) kennzeichnet die Stelle des Zugangs und des Übergangs. Ursprünglich frei inspiriert von Franz Kafkas Prosatext „Vor dem Gesetz“ stellt Limen in seinem kurzen, dichten Szenario das Zögern, die gefühlte Ambivalenz einer Grenzüberschreitung in den Mittelpunkt.
Gerade als es aufhört zu schneien, erwacht ein eiskalter Wanderer zum Leben. Ein langer Weg liegt noch vor ihm. Doch plötzlich erscheint ein Unbekannter, eine dunkle Gestalt und stellt sich ihm in den Weg. Dieser Schatten versucht seine Macht mit einem eindeutigen Schweigen zu demonstrieren. Der Wanderer schwankt zwischen Angst und Rebellion.

 

Uta Gebert
studierte Puppenspiel an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin und an der École Supérieure Nationale des Arts de la Marionnette Charleville-Mézières in Frankreich. Seit 1996 ist sie als freiberufliche Puppenspielerin im In- und Ausland tätig. In ihren Soloarbeiten entwickelte sie eine sehr eigene ästhetische Sprache. Das gesprochene Wort tritt hinter den sehr reduzierten, geheimnisvollen Bildern als Sinnträger zurück.

 

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Fri, 22. Feb 2019 | 20.00 Uhr


Die Bezahlung erfolgt mit Paypal.
Sie werden in drei Schritten durch den Buchungsprozess geleitet.

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