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Liebe Freunde des Westflügel!
St. Petersburg - Warschau - Paris... Bereits zum sechsten Mal lädt die polnische Sängerin Karolina Trybala zu den mittlerweile legendär gewordenen Polish Twenties ein.
In ihrer berüchtigten Erscheinung als Kara Boska nähert sie sich dieses Jahr der Diva der Art-déco-Malerei: Der polnischen Künstlerin Tamara de Lempicka. Die schöne Malerin, die mit Greta Garbo, Hemingway und Coco Chanel verkehrte, versetzte Europas Künstlerelite in Ekstase und wurde zum Star der Zwischenkriegszeit.
Wie kaum eine andere Persönlichkeit, verkörpert Tamara de Lempicka die emanzipierte, selbstbestimmte Polin, die schnelle Autos und modische Kleider liebte, den schillernden Geist jener goldenen Epoche.
Reisen Sie mit uns in das Paris der 20er Jahre, um gemeinsam Tamaras Geburtstag zu feiern. In dieser rauschenden Nacht erwarten Sie in unserem Ballhaus zahlreiche Überraschungen, die alle Sinne ansprechen. Lauschen Sie den Chansons vergangener Zeiten, die in den Salons von St. Petersburg, Warschau bis Paris ertönten, lassen Sie sich von Burlesque Tänzerin Miss Mama Ulita bezaubern, genießen sie Absinth und Kir Royal und swingen Sie mit DJane Anna Luba zu Tango und Charleston.
Um stilgemäße Abendgarderobe wird gebeten!
POLISH 20IES in memoriam Tamara de Lempicka am 16. Mai ab 20 Uhr
Der Westflügel nimmt außerdem an einem ganz besonderen Initiative der Bundeskulturstiftung teil: der Call for Members - Wettbewerb der Vereine. Bis zum 31. August 2012 gilt es, möglichst viele neue Mitglieder zu gewinnen. Denn mit mind. zehn neuen Mitgliedern kommt dem Haus für jeden neuen Beitritt jeweils 100€ zugute. Weitere Informationen zum Wettbewerb und das Beitrittsformular können Sie hier abrufen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Hier geht's zum Spielplan!

Der Westflügel ist ein Ort für Kreativität, Innovation und Begegnung. Im Zentrum der Arbeit steht das Figurentheater, eine junge, aufstrebende Theaterform, die integrativ bildende und darstellende Kunst verbindet. Theatraler Ausgangspunkt der Inszenierungen ist der Vorgang der Animation eines zunächst unbelebten Materials. Die Formen entstehen aus diesem Ansatz heraus und reichen von textbasierenden literarischen Inszenierungen bis zur Performance. Die Schnittstellen zu angrenzenden Künsten sind vielfältig: Musik, Tanz, bildende Kunst und audiovisuelle Medien sind für das Figurentheater ebenso wichtig wie Sprache, Literatur und Schauspiel. Die Interaktion von Spielern und Publikum durch ein Material, in erster Linie visuell und nicht sprachlich, ermöglicht eine intensive interkulturelle Verständigung mit dem Publikum, aber auch zwischen den Künstlern. Die Entwicklung des Genres Figurentheater findet in diesem Sinne kulturell nicht aus einem Ort heraus statt, sondern bezieht seine Basis aus einer Zusammenarbeit von Künstlern verschiedener Nationalitäten. |