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Cześć - Polnisches TheaterfestToporlandSuite ohne Worte für Pappe und Kontrabass nach Roland Topor und Johann Sebastian Bach Unia Teatr Niemożliwy / Warschau (PL) Idee, Konzept und Bühne: Wojciech Olejnik Musik: Bogdan Edmund Szczepanski Aus der Dunkelheit taucht die Silhouette eines Mannes auf, der den Zuschauer mit auf eine Reise in eine Welt der Absurditäten der Bilder des Surrealisten Roland Topors nimmt. Auf einer überdimensionierten Bahn aus Pappe, die an zwei Enden auf Spulen gedreht wird, entstehen Szenarien seiner Bilder, Masken treten hervor, die weitere Masken verbergen. Dazu erklingt Musik von Bogdan Edmund Szczepanski, die von Johann Sebastian Bach beeinflusst ist. Bilder und Musik beginnen zu interagieren, Zeichnungen Topors tauchen auf dem Notenständer des Musikers auf. Aber auch die Bilder verwandeln sich, beginnen zu leben, einzelne Bildausschnitte werden verschoben. So lüpft eine monströse Frau ihren Rock, ein winziger Mann erklimmt ihre Beine. Am Ende wird eine Figur aus der Pappe geschnitten. Sie ist das einzige, was dem Zuschauer bleibt, während Kontrabass und die Pappszenerie im Dunkel der Bühne verschwinden. Die Unia Teatr Niemożliwy (Union des unmöglichen Theaters) widmet seit über 20 Jahren ihre Arbeit dem Puppen- und Figurentheater für Erwachsene, wobei unter Figur alles subsumiert wird, was als Material auf der Bühne zu sehen ist. Zu Unia Teatr Niemożliwy gehören neben Figurenspielern ebenso bildende Künstler und Musiker. Ihre Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet und sind weltweit zu sehen. Vorher: ein Glas Rotwein von "Jacques" für alle!
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