Gute Nacht // Micro // this is our home

Parcours aus drei Kurzstücken für jeweils eine bzw. zwei Personen
Gebucht werden können Timeslots à ca. 60-70 min

  • Gute Nacht. Eine Hörspielinstallation zum Nicht-Einschlafen
    Pragmata, Berlin
  • Micro. Sessions mit Emily und Jean-Henri
    Wilde & Vogel, Leipzig
  • this is our home. Solokonzert für eine Sängerin und eine*n Zuhörer*in
    Gwen Kyrg, Leipzig
 
Gute Nacht – eine Hörspielinstallation zum Nicht-Einschlafen

Automatische Objekttheater-Performance • in Deutsch oder Englisch | Pragmata, Berlin

Schlaf - ein scheinbar natürlicher Zustand. Doch für viele ist die Nachtruhe alles andere als erholsam.
In schlaflosen Stunden geistern durch unsere Köpfe wilde Gedanken, geniale Ideen und Wahnbilder. Wir werden zurückgeworfen auf uns selbst und sind doch verbunden mit der großen Gesellschaft der Schlaflosen.

PRAGMATA öffnet eine Tür in diese rätselhafte Parallelwelt. Ganz ohne Performende, dafür mit einer komplexen Verschaltung von Objekten und Medien, werden hier die Dimensionen der nächtlichen (Un)Ruhe erfahrbar.

Konzept, Entwicklung: PRAGMATA (Alpha Kartsaki, Sebastian Schlemminger) ::: Stimmen: Manuela Neudegger, Norman Grotegut ::: Moving Image: Theofilos Ieropoulos ::: Dramaturgische Beratung: Franziska Burnay Pereira ::: Outside Eye: Verena Lobert ::: Sound: PRAGMATA ::: Raumbau: Dan Liebenthal ::: Übersetzung: Charlie Zaharoff ::: Dokumentation: Richard Rocholl ::: Produktionsleitung: Zwei Eulen ::: Koproduktion mit Schaubude Berlin, T-Werk Potsdam

Micro

Sessions mit Emily und Jean-Henri | Wilde & Vogel, Leipzig

Tauchen Sie für 5 Minuten ein in die erstaunliche Welt der Insekten, folgen Sie der Dynamik der Fliege oder lassen Sie sich ein auf das Tempo der Schnecken, für Sie sichtbar gemacht und animiert mit den Mitteln des Figurentheaters! Lassen Sie sich entführen in weite musikalische Räume, lauschen Sie Sounds und Melodien und der wunderbar-sonderbaren Poesie Emily Dickinsons.

Anregung für Bau und Spiel der Figuren sind die Arbeiten des Insektenforschers Jean-Henri Fabre (1823-1915), verschiedenste Spieltechniken evozieren einen Mikrokosmos von Insekten, der skurril, sinnbildhaft oder auch als autarke Parallelwelt begriffen werden kann. Die musikalische Ebene (Gesang, Geige, elektronische Effekte, Sequencer) bearbeitet und vertont eine Auswahl von Gedichten Emily Dickinsons (1830-1886), die zugleich von Intimität und Einsamkeit sowie einer großen Naturverbundenheit erzählen.

Figurenspiel und -bau: Michael Vogel ::: Live-Musik und Komposition: Charlotte Wilde ::: Künstlerische Beratung: Joachim Fleischer ::: Musikalische Beratung: Johannes Frisch

this is our home

Solokonzert für eine Sängerin und eine*n Zuhörer*in von Gwen Kyrg

Zwei Stühle, zwei Kopfhörer, zwischen ihnen auf dem Boden liegend ein Mikrophon, Kabel, Stativ und ein Effektgerät bilden die „Baustelle“ eines akustischen „Hauses“. Die Sängerin baut das Equipment sorgfältig vor der*dem Zuhörer*in auf und rezitiert dabei die Maße, den Umfang und die Lage ihrer Stimme. Beide setzen ihre Kopfhörer auf und die Sängerin beginnt den „Hausbau“. Nach und nach überlagern sich stimmliche Geräusche, verhallen leise und laute Töne, entstehen Klanggebilde in den beiden Kopfhörern. Letzte Schicht ist die Liedzeile „I´ll build a little home / just meant for two / from which we´ll never roam / who would, would you?“

this is our home erschafft einen intimen Raum, der Akteurin und Publikum gemeinsam beheimatet. Sowohl das Verhältnis zwischen ihnen als auch ihre jeweilige Perspektive wird auf konzentrierte Weise erfahrbar. Die*der Zuhörer*in kann das „verklingende Haus“ imaginieren und wird sich dabei der eigenen Präsenz als Publikum verstärkt bewusst.

 

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Fr 10. Sep 2021 | 18.00 Uhr
bis 22.00