Philothek: Selbsttäuschung. Philosophische Podiumsdiskussion

Veranstalter:
Dr. Tobias Kasmann
Institut für Philosophie Universität Leipzig


Eine philosophische Podiumsdiskussion darüber, ob wir uns immer selbst vertrauen können. Und ob es zuweilen auch gut ist, sich selbst zu belügen.

Die Philothek wird vom Institut für Philosophie der Universität Leipzig in unregelmäßigen Abständen, meist im Zusammenhang mit dem Erscheinen eines neuen Heftes des PHILOKLES, veranstaltet. PHILOKLES ist eine Zeitschrift für populäre Philosophie. Sie setzt sich zum Ziel, interdisziplinäre Diskussionen zu philosophisch relevanten Fragen einer breiten, auch nicht-wissenschaftlichen Leserschaft zugänglich zu machen. PHILOKLES stellt sich damit bewusst in die große Tradition der Popularphilosophie des 18. Jahrhunderts.

Es diskutieren:

Dr. Kathi Beier (Erfurt)
Kathi Beiers Doktorarbeit ist eine begriffliche Untersuchung des Problems der Selbsttäuschung. Sie promovierte damit 2010 am Max-Weber-Kolleg in Erfurt. Nach Anstellungen an den Universitäten in Göttingen, Wien und Leuven war sie zuletzt assoziierter Fellow am Max-Weber-Kolleg. Sie ist dabei ihre Habilitation unter dem Titel Gründe der Tugend - Zur Fundierung der aristotelischen Tugendethik bei Thomas von Aquin abzuschließen.

M.A. Christiane Turza (Münster)
Christiane Turza schließt gerade ihre Promotion an der Universität Münster ab. In ihrer Doktorarbeit fragt sie sich, was Manipulation von Personen ist und wie man sie ethisch zu bewerten hat. Während ihrer Promotionszeit hatte sie zwei Forschungsaufenthalte an der University of Pittsburgh und einen an der Universität Zürich. Christiane Turza lebt in Leipzig.

Dr. Anna Wehofsits (München)
Anna Wehofsits ist Akademische Rätin auf Zeit an der LMU München. Sie wurde 2014 mit einer Arbeit zu Anthropologie und Moral. Affekte, Leidenschaften und Mitgefühl in Kants Ethik an der FU Berlin promoviert und arbeitet jetzt an einer Habilitation, die befragt, welche Rolle Selbsttäuschung für Selbstverständnis und Identitätsbildung spielt.

Dr. Tobias Kasmann (Leipzig)
Tobias Kasmann wird die Veranstaltung im Auftrag des Ethos e.V. moderieren. Er wurde 2016 mit einer Arbeit zum moralischen Urteilen in Regensburg promoviert. Seit 2006 ist er am Leipziger Institut für Philosophie beschäftigt, zurzeit geschieht dies als Lehrkraft für besondere Aufgaben mit einem Schwerpunkt in der praktischen Philosophie. Er arbeitet an einer Habilitation zum Begriff des Kindes.

Eintritt frei

Link zum Heft 22 "Selbsttäuschung" der Zeitschrift PHILOKLES

 

Do 5. Mär 2020 | 20.00 Uhr